Goldpreis gefragt – schwache US-Konjunkturdaten befeuern Zinssenkungsfantasien
Mit zwischenzeitlich über 2.360 Dollar pro Feinunze notiert der Goldpreis zur Wochenmitte auf dem höchsten Stand seit fast drei Wochen.
Wichtigste Punkte:
- Goldpreis gefragt – schwache US-Konjunkturdaten befeuern Zinssenkungsfantasien
- Powell nährt Zinssenkungsfantasien mit taubenhafter Rhetorik
- ADP-Daten und ISM-Index (Dienstleistung) schwächer als gedacht
- Fed-Mitschriften und Non-Farm Payrolls im Blick
Goldpreis Chart auf Monatsbasis
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Goldpreis gefragt – schwache US-Konjunkturdaten befeuern Zinssenkungsfantasien
Mit zwischenzeitlich über 2.360 Dollar pro Feinunze notiert der Goldpreis zur Wochenmitte auf dem höchsten Stand seit fast drei Wochen.
Angesichts mauer US-Konjunkturdaten und einer taubenhafter Powell-Kommentare hoffen Anleger, dass der geldpolitische Gegenwind in den USA schon bald nachlassen könnte. Ihren Blick dürften Börsianer zudem auf die Veröffentlichung des offiziellen US-Jobberichts am Freitagnachmittag richten.
Powell nährt Zinssenkungsfantasien mit taubenhafter Rhetorik
Am Dienstag sagte Fed-Chef Jerome Powell, dass sich die USA auf einem „disinflationären Pfad“ befinden würde. Gleichzeitig warnte er jedoch davor, dass die politischen Entscheidungsträger mehr Daten benötigen würden, um eine Zinssenkung in Betracht ziehen zu können. Marktteilnehmer hoffen weiterhin auf ein Drehen an den berüchtigten Zinsschrauben auf der September-Sitzung.
ADP-Daten und ISM-Index (Dienstleistung) schwächer als gedacht
Befeuert wurden die Zinssenkungsfantasien gleichzeitig durch die am heutigen Nachmittag veröffentlichten ADP-Daten, welche nicht zuletzt auch als Appetizer auf die Non-Farm Payrolls (NFPs) am Freitag verstanden können. Der Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) signalisierte für den Monat Juni ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft von 150.000 Einheiten, nach 157.000 Einheiten im Vormonat. Erwarten wurden im Vorfeld 160.000 neue Stellen.
Auch der ISM-Index für den Dienstleistungssektor war kräftig gesunken, womit sich die Anzeichen einer möglichen Konjunkturabkühlung häufen.
Fed-Mitschriften und Non-Farm Payrolls im Blick
Am heutigen Abend dürften Anleger insbesondere die „FOMC-Minutes“ im Blick behalten (20:00 Uhr).
Nach dem Börsenfeiertag (Unabhängigkeitstag) am Donnerstag sollte sich die Aufmerksamkeit der Marktakteure auf die NFPs am Freitag richten. Erwartet wird ein Stellenplus von 190.000 Einheiten, nach 272.000 Einheiten im Mai.
Sollte sich der Arbeitsmarkt deutlich abkühlen, dürfte dies dem Goldpreis möglicherweise in die Karten spielen. Die Aussicht auf global sinkende Kapitalmarktzinsen könnte die Attraktivität von zinslosen Anlagen wie Gold tendenziell erhöhen.
Von Interesse dürfte nicht zuletzt auch die durchaus richtungsweisende Frankreich-Wahl sein. Angesichts der Unsicherheit über das Wahlergebnis im zweiten Wahldurchgang (07.07.2024) könnte der Goldpreis möglicherweise zusätzlich profitieren. In der ersten Runde hatte die „Rassemblement National“ auftrumpfen können.
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