Goldpreis auf Allzeithoch – Zollstreit sorgt für Auftrieb
Der Zollstreit zwischen den USA und wichtigen Volkswirtschaften wie etwa der EU lässt Anleger weiterhin nicht los.

Wichtigste Punkte:
- Goldpreis auf Allzeithoch – Zollstreit sorgt für Auftrieb
- Auswirkungen des eskalierten Zollstreits bereits sichtbar – Weiteres Hochschaukeln denkbar
- Inflation könnte weiter befeuert werden – PCE-Deflator im Fokus
Goldpreis Chart auf Monatsbasis

Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Goldpreis auf Allzeithoch – Zollstreit sorgt für Auftrieb
Angesichts der Sorge vor einer weiteren Eskalation des Zollstreits und die damit im Zusammenhang stehenden nicht absehbaren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft kann der Goldpreis am Freitag und damit am letzten Handelstag weiter profitieren sowie gleichzeitig ein frisches Rekordhoch bei über 3.082 Dollar je Feinunze markieren. Im Fokus der Marktakteure stehen nun frische US-Preisdaten.
Auswirkungen des eskalierten Zollstreits bereits sichtbar – Weiteres Hochschaukeln denkbar
Der Zollstreit zwischen den USA und wichtigen Volkswirtschaften wie etwa der EU lässt Anleger weiterhin nicht los. US-Präsident Donald Trump hatte am späten Mittwochabend neue Strafzölle auf Autoimporte in die USA in Höhe von 25 Prozent ab dem 3. April angekündigt. Auch Autoteile seien betroffen hiess es. Anleger fürchten nun eine entsprechende Gegenreaktion beispielsweise durch die Eurozone.
Insbesondere dürfte Marktteilnehmer auf kommende Woche blicken, wenn die neuen Zölle in Kraft treten sollen.
Inflation könnte weiter befeuert werden – PCE-Deflator im Fokus
Gleichzeitig äusserten sich in der laufenden Handelswoche immer wieder verschiedene Fed-Vertreter. "Es scheint unvermeidlich, dass die Zölle die Inflation kurzfristig in die Höhe treiben werden", sagte etwa Susan Collins bei einer Veranstaltung in Boston. Allerdings dürfte ihrer Meinung nach der Anstieg nur von kurzer Dauer sein. Allerdings gebe es auch Risiken, dass der höhere Inflationsdruck länger anhalten könne, hiess es. Die aktuelle Situation könne dazu führen, dass die Fed die Zinsen nun länger stabil halten werde, hiess es weiter.
Wichtige geldpolitische Impulse könnten nun neue Wirtschaftsdaten aus den USA abgeben.
Erwartet wurden für 13:30 Uhr neue US-Preisdaten. Der sogenannte „PCE-Deflator“ für die persönlichen Konsumausgaben (Kernrate) war mit 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat stärker ausgefallen als gedacht (0,3 Prozent).
Erst am 7. Mai kommt die Fed planmässig wieder zusammen, um über die zukünftige Geldpolitik zu entscheiden. Aktuell taxiert das „Fed-Watch-Tool“ der CME Group die Wahrscheinlichkeit auf 12,9 Prozent, dass es zu einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts kommt. Auf 87,1 Prozent Wahrscheinlichkeit kommt das Szenario keiner Veränderung.
Im Blick zu behalten gilt es auf der Oberseite nun die charttechnische Widerstandszone in Höhe von 3.100 Dollar. Gegenteilig bleiben jederzeit Gewinnmitnahmen angesichts ambitionierter Kurshöhen denkbar. Ein Rutsch zurück auf die psychologische 3.000-Dollar-Marke dürfte nicht allzu überraschend kommen.
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