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DAX Ausblick: Fed- und Gassorgen verprellen Anleger

Die Furcht vor raschen Zinsschritten und die sich weiter zuspitzende Gaskrise hat Anleger hierzulande am Dienstag verschreckt. Am Mittwochabend tagt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed).

DAX Ausblick aktuell – Fed- und Gassorgen im Blick Quelle: Bloomberg

Wichtigste Punkte:

  • Deutschland 40 Ausblick: Fed- und Gassorgen verprellen Anleger
  • Russland halbiert Gaslieferungen nach Deutschland durch Ostsee-Pipeline Nord Stream 1
  • Gemengelage dürfte sich weiterhin unruhig gestalten

DAX 40 Chart auf Monatsbasis

DAX 40 Chart auf Monatsbasis Quelle: IG Handelsplattform

Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Hinweis: frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

DAX 40 Chart auf Tagesbasis

DAX 40 Chart auf Tagesbasis Quelle: IG Handelsplattfrom

DAX Ausblick: Fed- und Gassorgen verprellen Anleger

Die Furcht vor raschen Zinsschritten und die sich weiter zuspitzende Gaskrise hat Anleger hierzulande am Dienstag verschreckt. Am Mittwochabend tagt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Indes senkt der russische Staatskonzern Gazprom die Gaslieferungen durch Nord Stream 1 auf 20 Prozent.

Das Frankfurter Börsenbarometer verliert am Nachmittag rund 0,53 Prozent im Vergleich zum Vortagesschlusskurs und notiert damit bei rund 13.123 Zählern.

Unter Marktteilnehmer dominiert am Dienstag und damit rund einen Tag vor der bedeutenden US-Notenbanksitzung das Prinzip Vorsicht. Anleger dies- und jenseits gehen lieber auf Nummer sicher und fassen Wertpapiere mit spitzen Fingern an. Offensichtlich können sich die Investoren derzeit nicht in Sicherheit wiegen, dass der Währungshüter die Zinsen „nur“ um 75 Basispunkte und nicht höher anhebt. Der Markt antizipiert derzeit das zunehmende Risiko einer weiteren Tempoverschärfung im Zinserhöhungszyklus.

Russland halbiert Gaslieferungen nach Deutschland durch Ostsee-Pipeline Nord Stream 1

Russland will seine Gaslieferungen gen Deutschland durch die Pipeline Nord Stream 1 von 40 auf 20 Prozent senken und damit abermals drastisch zurückfahren. Ab Mittwoch soll die Liefermenge wegen einer Wartung einer Turbine erneut reduziert werden, wie es von dem russischen Energiekonzern Gazprom am Montag hieß.

Erst seit vergangenem Donnerstag hat Russland nach zehntägigen Wartungsarbeiten wieder den Gashahn aufgedreht.

Gemengelage dürfte sich weiterhin unruhig gestalten

Die Gemengelage dürfte sich angesichts besagter Belastungsfaktoren weiterhin unruhig gestalten. Vor allem die am morgen Abend anstehende Notenbanksitzung der US-Fed gilt es im Auge zu behalten. Anleger sollten neben dem Zinsentscheid auf der anschließenden Pressekonferenz zwischen den Zeilen lesen und diese nach Hinweisen auf die zukünftige Geldpolitik abklopfen.

Gut möglich, dass Fed-Chef Jerome Powell den Begriff „Rezession“ in den Mund nimmt.

Sollte es zu einem Zinsschritt in Höhe von einem Prozentpunkt kommen, dürfte dies Anleger auf dem falschen Fuß erwischen und den ohnehin bestehenden Abwärtsdruck weiter forcieren.

Ebenfalls gilt es die Gaskrise hierzulande im Auge zu behalten. Gut möglich, dass es zu einer kräftezehrenden Hängepartie kommt.

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